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Der eingeschlagene Weg

Sehr geehrter Herr Minister,

der begonnene Weg erscheint mir grundsätzlich richtig und wichtig zu sein. Was ich vermisse, sind hauptsächlich zwei Punkte:

(1) Öffentlichkeitsarbeit. In den Medien habe ich von den Programmen bisher nichts erfahren, die Information habe ich bekommen, weil ich bei einschlägig aktiven und sensiblen Vereinen (Kajakfahrer) bin. Hier besteht eindeutig Verbesserungsbedarf. Die auf der Webseite angegebene Zahl von 59 (!) Meinungseinträgen zum Gewässerprogramm verdeutlicht dies wohl ausreichend.

(2) Erhaltung bestehender Gewässer in gutem Zustand. Es besteht die Sorge, daß im "Windschatten" der Wirtschaftskrise unter Verweis auf Arbeitsplätze aus den "Schubladen" der Kraftwerksbetreiber neue Flußkraftwerke auftauchen, die bestehende Gewässer stark beeinträchtigen würden, und die nicht nur meiner Ansicht nach völlig unnötig sind: in Punkto Energieversorgung darf es nicht um "Versorgungssicherheit durch mehr Leistung" gehen, es muß um "Versorgungssicherheit durch Einsparungen" gehen. Auch hier gibt es zahlreiche Aspekte, die ebenso Konjunktur und Arbeitsplatzsicherung vorantreiben (Gebäudesanierungen, Energiestandards für Neubauten, Windenergie, ...), nur halt nicht zugunsten der großen Kraftwerksbetreiber. Derzeit, muß man sagen, denn wenn die sich mal vorrechnen würden, wieviel sie an Einsparungsmaßnahemen verdienen könnten, würde sich die Sache ändern.
Mal auf "http://www.rmi.org/" nachsehen!

Daher meine Bitte: zu den genannten Themen öffentlich sichtbar und mit klaren Standpuntken und sachlichen Argumenten auftreten!

Vielen Dank und schöne Grüße

Julian Stangl

18.06.2009