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Probennahme an der Raab, Juni 2008
Foto: BMLFUW/Stania

"Raab Survey" gestartet

Österreichische Experten starteten gemeinsam mit ihren ungarischen Kollegen mit einer groß angelegten Überprüfung der Raab, die nicht nur die Kenntnisse über die Wassergüte der Raab verbessern, sondern auch die bilaterale Vertrauensbasis stärken soll. 

Die bilateralen Expertenteams werden auf den Territorien beider Staaten tätig werden. Damit wird erstmals grenzüberschreitend in dieser Form ein so umfassendes Untersuchungsprogramm durchgeführt, wie es bisher nur an der Donau und am Rhein erfolgt ist.

Ein wesentlicher Punkt ist die Verbesserung und Verfügbarkeit der Daten rund um die Raab. Dazu dient die Raab Survey, deren Ziel die Schaffung einer möglichst genauen Kenntnis des Gewässerzustandes über das gesamte Längsprofil des Flusses und der auf ihn wirkenden Einflussfaktoren ist. Dabei werden gemeinsam von österreichischen und ungarischen Experten an 28 Stellen entlang des gesamten Flusslaufes Wasserproben aus der Raab entnommen. Darüber hinaus werden die Abwässer von 24 maßgeblichen Einleitern kontrolliert. Insgesamt werden mehr als 80 Substanzen analysiert werden. Im Bereich der Methodik der Labors wird es stets eine Abstimmung mit beiden Ländern geben.
 
Die Probenentnahmen, die das Umweltbundesamt für Österreich übernimmt, werden bis Mitte Juli 2008 dauern, ein gemeinsamer Bericht wird im Herbst 2008 vorliegen. Die Ergebnisse dieser umfangreichen chemischen Analysen werden der interessierten Öffentlichkeit über WISA zur Verfügung gestellt werden.

17.09.2008, WISA Lebensministerium VII/2